












			    Monitorumschalter
				Version 3







			      Copyright by
			       TigerSoft
				  1994






















			    Ralf Bsselmann
			 Havendorfer Chaussee 2
			    26954 Nordenham
			    Tel.: 04732-1617

Zweck der Entwicklung
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Wer mehr als einen Computer sein eigen nennen kann, der wird die Probleme Auf-
stellungsplatz und Rechnerkosten kennen. Diese Probleme werden durch die hier
vorgestellte Schaltung behoben.
Mit Hilfe des Monitorumschalters kann in der Version 3 ein Monitor an vier
Computer betrieben werden.
Gegenber den einfachen, im Handel erhltlichen, Umschaltern, hat dieser
Monitorumschalter den Vorteil, da ein direktes wechseln von einem Computer
auf den anderen mglcih ist.
Denn ein wechseln von Computer1 nach Computer4 mu nicht ber die zwei anderen
laufen.
Deren kurze Signale knnen den Monitor somit nicht schaden.


Schaltungsbeschreibung
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Die Umschaltung der einzelnen Ports erfolgt ber eine Gruppe von Relais, welche
ber die Tastaturplatine angesteuert werden. Ist der Computer1 mit dem Monitor
verbunden (Port P6 <-> Port P3), so befinden sich die Relais in Ruhestellung.
Wird auf den Computer2 umgeschaltet (T3 bettigen), so ziehen die Relais K1, K2
und K3 an und das Videosignal geht jetzt ber Port P5 nach Port P3.
Wird auf Computer3 umgeschaltet (T4 bettigen), so ziehen K7, K8 und K9 an und
das Videosignal geht jetzt ber Port P8 nach Port P3.
Bei Computer4 ziehen die Relais K4-K9 an und eine Verbindung von Port P7 nach
Port P3 wird geschaffen.

Die Tastaturplatine besteht aus drei Einzelgruppe, welcher ber den Demulti-
plexer 74131 verbunden sind. Als Eingabe dienen dabei die Taster T2-T5, welche
fr die Umschaltung der einzelnen Ports (P5-P8) zustndig sind. Durch das
Widerstandsnetzwerk RN1 liegt am Binreingang (A-C) des 74131 H-Pegel an.
Durch Bettigung eines Tasters, wird die entsprechende Leitung auf L-Pegel ge-
zogen. Gleichzeitig wird eine monostabile Kippstufe gestartet, welche fr die
Taktung des 74131 bentigt wird. Der 74131 bernimmt nun die Decodirerung und
legt die entsprechende Ausgangsleitung auf L-Pegel. Hierdurch leuchtet die ent-
sprechende LED und gleichzeitig wird das Signal die Treiberbausteine 7407 den
einzelnen Relaisgruppen zugefhrt, wodurch der entsprechende Computer mit dem
Monitor verbunden wird.

Fr die Spannungsversorgung des Gertes steht das interne Netzteil zur Verfg-
ung. Fr alle Baugruppen werden einseitige Platinen benutzt.


Hinweis
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Das Gert wurde bei mir einige Zeit benutzt, bis es zu klein wurde. Whrend der
gesamten Testzeit (8Monate) traten keine Fehler auf. Es wurden dabei folgende
Gerte benutzt:
	- AMIGA 2000 Computer mit A2320 Display Enhancer Board
	- PC mit Super VGA-Grafikkarte
	- PC mit True-Color-Grafikkarte (SPEA Mirage V7)
	- NEC MultiSync 3D Monitor

Fr die Verbindung Computer <-> Monitorumschalter wird ein spezielles Kabel be-
ntigt. Dieses mu zuvor angefertigt werden und den Erfordernissen der Grafik-
karte entsprechen.

Bevor der Monitorumschalter zum Einsatz kommt, sollte eine Anschluberprfung
stattfinden. Die Signalnamen knnen dabei dem Signalplan entnommen werden
(siehe Portanschlsse). Hierbei sollte es zu bereinstimmungen kommen, da die
Ports sich an die VGA-Anschlubelegungen halten.
Fr eine Beschdigung eines ber dem Monitorumschalter betriebenen Gertes,
kann keine Haftung oder Schadensersatzfordung bernommen werden. Die Verant-
wortung liegt beim Benutzer selbst.

